Neues aus dem Verein

Maiglöckchenregatta 2025

29.03.2025 von Lara Hofmann

 

Du hast Lust auf Segeln? Dann bist du hier genau richtig!! Ganz egal, ob 
du schon ein alt-erfahrener Regattahase, oder auch ein kompletter 
Neuling bist, ist das der perfekte Frühsommerspaß für dich!
Die Maiglöckchenregatta ist eine Yardstick Regatta, das bedeutet, dass 
ihr mit dem Boot eurer Wahl daran teilnehmen könnt!

Die Regatta findet bei unserem Vereinsheim am Rursee statt. Neben den 
Wettfahrten am 24. und 25. Mai, wird es samstagsabends noch ein 
gemeinsames Abendessen mit Freigetränken an der Hütte des ASV geben.
Alle Daten findet ihr in der Segelausschreibung über den Link zu 
manage2sail, dort könnt ihr euch auch direkt anmelden!
https://manage2sail.com/de-DE/event/6957c3c4-728f-4d8c-afbe-7c521efb6f8a#!/


Viel Spaß beim Trainieren und wir hoffen euch zahlreich begrüßen zu 
dürfen :)

Verbandsaktiven Treffen in Kiel

26.11.2024 von Jan Luka Wollseifen

Freitag 5 Uhr Morgen Start in Aachen.
Lennart, Jakob, Mats und ich (Jan) machen uns auf den Weg Richtung Kiel zum diesjähiren VAT, der von unserem Schwesterverein, dem ASV Kiel dieses Jahr ausgetragen wurde. Nach ungefähr 13 Pipipausen und auch ein wenig verbrachte Zeit im Auto sind wir nun angekommen und von den Kielern herzlich in den Empfang genommen worden. Nach ein paar Begrüßungsbierchen, einem Spaziergang und Fischbrötchen haben uns die Kieler noch auf ihre Ellide eingeladen, eine J-109 und wir sind an dem Nachmittag bei gut Wind noch einmal schön durch die Förde gesegelt.


Im Anschluss an unseren Nachmittagstörn saßen wir bei einem leckeren Abendessen mit den Kielern und anderen Abgesandten unserer Schwestervereine aus ganz Deutschland und haben Geschichten ausgetauscht.

Am nächsten Tag stand ein Ausflug zum Marine-Ehrenmal in Laboe an und da der Peter von Danzig leider an dem Wochenende nicht zur Verfügung stand, hat sich eine Hälfte die Gute Fähranbindung in Kiel zu Nutze gemacht. Dort angekommen standen wir vor diesem riesigen Turm und haben uns viel Zeit genommen, um die Geschichte an diesem Ort angemessen zu würdigen und einmal mehr ist uns in den Sinn gekommen, wie gut wir es doch haben. :)

Vor dem Ehrenmal stand auch ein altes U-Boot, aus dem zweiten Weltkrieg, was jedes Herz einer technisch Begeisterungsfähigen Person höher hat schlagen lassen. Leider konnten wir da nicht mehr reingehen, da wir uns schon auf das Deutschlandspiel gegen Spanien gefreut haben und das sonst zeitlich knapp geworden wäre. Ist im Nachhinein zwar eine Enttäuschung gewesen, aber was willste machen...?

Auf dem Rückweg waren nun wir dran mit Segeln und die Elli(-de) stand schon bereit im Hafen. Da nun mehr Wind und Regen aufgekommen war, haben wir uns auch dementsprechend ausgerüstet und waren bereit, mit voller Ölzeug Montur, durch die Förde zu segeln. Doch die Elli hat auch den Starkwind gut gemeistert und der ein, oder andere von uns, hat ein Auge auf diese „mini“ AG4 geworfen.

Am Abend wurde noch gegrillt und die große Feier, die der ASV für das VAT ausgetragen hat, hat sehr viel Spaß gemacht.

Nach dieser etwas von Kopfschmerzen geplackte Nacht haben wir langsam alle begriffen, dass nun abreise Tag war und wir gar nicht mehr so viel Zeit im hübschen Kiel haben. Nach dem Frühstück wurden wir noch ein letztes Mal zum Segeln eingeladen. Mats und Lennart konnten noch eine Runde auf der Elli segeln und Jakob und ich wollten uns die Kieler Albin Express, die Tillflykten, kurz Tilli, anschauen.

Draußen auf dem Wasser hat die Tilli ein gutes Segelbild abgegeben und ist sehr sicher und angenehm gefahren. Wir hatten noch eine schöne längere Ausfahrt durch die Förde, bei tollem Wetter mit strahlendem Sonnenschein.
Danach gabs noch ein letztes Fischbrötchen und dann ab ins Auto und zurück nach Aachen.

Danke an die Kieler, die uns mit offenen Armen empfangen haben und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr auf alle ASVs hier in Aachen beim VAT.

Letzte Helden 2024

26.11.2024 von Jan Luka Wollseifen

Letzter Held sein – das wäre doch mal was, oder?

 

Was im August in Kroatien noch so verlockend klang, stellte sich in der Realität als ganz andere Herausforderung heraus. Schon allein die Frage, wie man seine Hände am besten warmhält, war eine Sache für sich.

Spoiler: An 3/4 der Tage hat das nicht besonders gut funktioniert.

 

Aber von vorn: Was sind eigentlich die „Letzten Helden“?

Es handelt sich um die letzte Jollenregatta der Saison in Hamburg, daher der Name – und das Ende November. Gemeldet waren Klassen wie Piraten, Finns und Yardstick.

 

Also schnell den Coco auf den Hänger gepackt und Vollgas Richtung Hamburg.

Da wir schon früh in der Woche angereist waren, konnten wir am Donnerstag auf die Elbe, um uns mit Strömung und Tide vertraut zu machen. Das größte Problem dort: Man kommt nur zwei Stunden vor und zwei Stunden nach Hochwasser durch den Hafen. Also ging es morgens um 7:50 Uhr bei frostigen 0 Grad los – passend zum Sonnenaufgang.

45 Minuten später, komplett durchgefroren und mit einem Vorhaltewinkel von guten 30 Grad, ging es wieder zurück. Das hat mir erneut gezeigt, wie anspruchsvoll die  Elbe ist, vor allem ohne Begleitboote.

 

Am Samstag startete der Tag tidebedingt früh mit einer Steuerleutebesprechung um 7:30 Uhr. Nach dem Eiskratzen ging es pünktlich um 8 Uhr aus dem Hafen. Der Wecker klingelte zwar schon um 5:30 Uhr, aber dafür waren wir um 11 wieder zurück und konnten den ersten Glühwein genießen. :)

Der Regattatag hat richtig Spaß gemacht! In den beiden Läufen am Samstag segelten wir ins Mittelfeld. Erst an Land erfuhren wir, dass wir im ersten Lauf einen Fehlstart hatten – so schnell kann man wieder ganz hinten landen! Aber nicht schlimm, ab vier Läufen gibt es ja einen Streicher.

 

Am Sonntag war starker Wind angesagt – und er kam tatsächlich! Fast jeder Downwind unter Spi war Gleitfahrt. Woohoo!

Nach drei spannenden Läufen, ein paar Grad mehr und Glühwein zwischen den Rennen landeten wir am Ende wieder im Mittelfeld – und waren damit sehr zufrieden. :P

 

Bei den Letzten Helden dabei zu sein, war eine großartige Erfahrung, und freuen uns schon auf nächstes Jahr.

Vielleicht ja diesmal mit Eisschollen?

Seereisenbericht - Buchtenbummeln

16.10.2024 von Jan Luka Wollseifen

Wellen, Wind und Pizza

Unser Segelabenteuer startete mit einer Anreise, die unterschiedlicher nicht hätte verlaufen

können. Während einige von uns gemütlich per Flugzeug nach Trogir schwebten, hatten andere

die Idee dass eine Anreise mit dem Auto die bessere Idee sei. Was als entspannte Fahrt geplant

war, verwandelte sich durch stundenlange Staus eher in eine Geduldsprobe.

In Trogir angekommen, wurden wir von strahlendem Sonnenschein und warmem Wetter

empfangen – der perfekte Start. Nach der Übergabe und einer kleinen Einkaufsorgie, bei der

wir sicherlich die lokalen Supermärkte um ein paar Paletten Bier erleichtert haben, richteten

wir uns häuslich ein.

Am nächsten Tag ging es direkt los, und wir machten uns auf zum „Buchtenbummeln“. Der

Plan: schöne Buchten finden, entspannen, und natürlich ordentlich schnorcheln. Schon bald

landeten wir in einer traumhaften Bucht, die alle Erwartungen übertraf. Es wurde geschnorchelt,

getaucht und entspannt – tagsüber genauso wie, nun ja, auch nachts. Denn nachdem Lara es

geschafft hatte, Mats' Handy den Wellen zu überlassen, war es nur eine Frage der Ehre, dass

wir auch bei Mondschein noch ins Wasser sprangen. Leider blieb das Handy ein Opfer des

Meeres…

Während wir in der Bucht entspannten, zog plötzlich ein verheißungsvoller Duft von Pizza über

das Wasser und unser Bauch entschied: Italien ruft! Und wir machten uns auf den Weg nach

Bella Italia – denn wer kann schon Pizza widerstehen? Was uns dabei erwartete, war eine

anstrengende, aber unvergessliche Nachtfahrt. Kaum Schlaf, aber dafür wurden wir mit

atemberaubenden Sonnenaufgang und Untergang sowie einem fantastischen Sternenhimmel

belohnt. Trotz der schönen Nacht hatten die Wellen es manchmal in sich und so manch einer

stellte sich die Frage, ob ein Golfclub nicht die bessere Alternative gewesen sei. Aber diese

Gedanken waren spätestens beim Anblick der italienischen Pizza wie weggeblasen.

Wieder zurück in Kroatien setzten wir unsere Entdeckungsreise auf der Insel Vis fort. Ein

Highlight der Reise war zweifellos der Besuch der blauen Grotte auf einer Nachbarinsel. Das

leuchtend blaue Wasser, das die Grotte in magisches Licht tauchte, war ein Erlebnis, das man

wirklich nur schwer in Worte fassen kann.

Auch wenn die Woche Abenteuer fast zu Ende war, legten wir auf dem Weg zurück nach Trogir

noch einmal einen richtigen Endspurt hin. Denn wir können ja nicht nach Hause fahren ohne

einmal unter Gennaker gesegelt zu sein. Mit dieser letzten gelungenen Segelrunde und einer

schließlich doch noch erfolgreichen Hafensuche legten wir in Marina, einem wunderschönen

kleinem Hafen an.

Am Ende hieß es dann doch Abschied nehmen – von einer Woche voller Sonnenschein,

Salzwasser und herrlichem Wind. Aber eines steht fest: Wir kommen wieder!

 

Bericht von Lara Hofmann

Neuer Vorstand

09.10.2024 von Lara Hofmann

 

Am vergangenen Montag haben wir den neuen Vorstand gewählt, herzlichen Glückwunsch!

Außerdem bedanken wir uns herzlich beim alten Vorstand für die tolle Arbeit!