Neues aus dem Verein

Infoabend am 08.04.2025

09.03.2026 von Lara Hofmann

 

Auch in diesem Semester gibt es wieder einen Infoabend!

Wenn du Lust hast Segeln zu lernen oder es schon kannst bist du bei uns genau richtig. Also komm doch gerne zu unserem Infoabend ab und lerne uns bei einem kühlen Getränk deiner Wahl kennen. 

Falls du an unserem Infoabned keine Zeit haben solltest, komm uns doch gerne bei einer unserer Aktivenversammlungen vorbei, welche alle zwei Wochen stattfinden. Der nächste Termin ist am 14.04.2024 um 20:00 Uhr an der gleichen Adresse.

Wenn du vorab schon Fragen hast schreib uns doch gerne bei Instagram @asv_aachen oder eine E-Mail an segeln@asv-aachen.de.

Wir freuen uns auf Dich!

 

There will be another information evening this semester!

If you want to learn how to sail or already know how, you've come to the right place. So come to our information evening and get to know us over a cool drink of your choice. 

If you can't make it to our information evening, feel free to drop by one of our active member meetings, which take place every two weeks. The next meeting is on 14 April 2024 at 8 p.m. at the same address.

If you have any questions in advance, feel free to write to us on Instagram @asv_aachen or send an email to segeln@asv-aachen.de.

We look forward to seeing you!

Bericht zur „Letzte Helden" Regatta

17.11.2025 von Jan Luka Wollseifen

Sommer, Sonne und Sonnenschein wünscht man sich zwar gerne im November, doch je näher die Regatta rückt, desto unrealistischer wird die Vorstellung, als „letzter Held“ bei strahlendem Wetter unterwegs zu sein. Dieses Jahr gab es zwar keine gefrorenen Schoten, dafür aber 5 Grad, 31 Knoten Wind und ordentlich Welle. Doch fangen wir vorne an.

Am Freitagabend machten wir uns auf den Weg nach Hamburg. Unterwegs beschlossen wir (Emma und Jan), dass wir noch am selben Abend in Blankenese aufbauen wollten, schließlich hatten uns die vier Stunden Autofahrt im strömenden Regen noch nicht gereicht.

Am Samstag sind wir dann bei Mittagstide aus dem Hafen des Blankeneser Segel-Clubs ausgelaufen und zur anderen Elbseite „geflitzt“. Schon vor der ersten Wettfahrt gelang uns ein wunderschöner Nosedive, sodass wir eigentlich ab Sekunde eins komplett durchnässt waren.

An diesem Tag segelten wir gemeinsam mit 39 weiteren Piraten zwei Wettfahrten. Sie machten unglaublich viel Spaß, allerdings war die Devise eher „bloß nicht kentern“ statt „die perfekte Kreuz segeln“. Das hat bei uns eigentlich gut funktioniert und am Ende des Tages fanden wir uns auf Rang 15 wieder. Bei einigen anderen lief es leider weniger gut, und unterwegs sah man sogar das ein oder andere Boot ohne Mast. :(

Der Sonntag war dann das komplette Gegenteil: keine Welle, kein Wind, aber immer noch bitterkalt… brrrr… und dazu diese gottverdammte Strömung. Wir mussten sogar zurück in den Hafen geschleppt werden, weil es bei dem wenigen Wind kein Boot gegen die Kraft der Elbströmung geschafft hätte. Diesen Tag möchte ich gerne den Revierkundigen widmen, denn bei uns lief leider gar nichts mehr, da wir mit der Strömung im Mühlenberger Loch so gar nicht zurecht kamen. Schön war der Tag trotzdem, und auf dem Rückweg in den Hafen hat uns sogar noch ein letzter Sonnenstrahl erwischt.

Alles in allem war es, wie jedes Jahr, eine sehr schöne Veranstaltung. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Mal, angekündigt wieder mit einer Mittagstide.

 

Bericht von Jan Wollseifen

Regattawochenende mit Joshua / Saunacup 2025:

30.10.2025 von Sebastian Merz

Wer ist denn jetzt dieser Joshua, der bei dieser Regatta Ende Oktober in der Nähe von Leipzig in aller Munde ist?

Am Freitagabend kamen die Segler einer nach dem anderen beim Yachtclub Cospudener See an. Empfangen wurden wir von Suppe und einer gemütlichen Stimmung rund um einen Holzofen. Die Gespräche drehten sich um Joshua. „Wenn du nicht schon losgefahren wärst, dann wäre ich glaube ich zu Hause geblieben“. So oder so ähnlich konnte man es aus der ein oder anderen Ecke vernehmen. Aber irgendwie hatten diesen Gedanken wohl die allermeisten. Denn trotz Angst vor Joshua waren 39 der 41 gemeldeten Contender und 9 der 10 gemeldeten 505er angereist.

Der nächste Morgen. Ein banger Blick in Windfinder. Hm, das sieht segelbar aus. Das Sturmtief „Joshua“ gewährt uns wohl noch etwas Aufschub. Genau so sah es wohl auch die Wettfahrtleitung und versprach uns 5 kurze Läufe. Dazu folgte das Versprechen, dass die neuen Robotonnen nicht vor den Seglern wegfahren würden. Wir waren gespannt.

Mittlerweile hatten sich die Ausläufer von Joshua über den See gelegt und es geht mit ordentlich Druck über die Startlinie. Die kurzen Rennen gestalteten sich spannend. Der ehemalige Braunkohletagebau (ein Vorgeschmack auf den Indesee?) war bei den anliegenden Geschwindigkeiten doch recht kurz. Also aufpassen nicht an der Luvtonne vorbei zu brettern. Zum Glück waren die Tonnen meistens zusätzlich durch darum treibende, gekenterte Boote markiert. War Joshua etwa doch schon zu früh zu Besuch? Nach vier Rennen war dann (zum Glück) doch Schluss für den Tag. Also zurück an den Strand wo wir mit lecker Bierchen und Schnittchen empfangen wurden (das ist ja traumhaft hier).

Als die Segler am nächsten Tag beim Frühstück saßen wehten schöne 15kn bei Sonnenschein über das Braunkohleloch. Die Frage der Organisatoren, wie viele Läufe wir denn heute segeln wollten, fand trotz dessen unterschiedlichen Anklang. Die „Abstimmung viel auf 2“. Eine geheime Wahl wäre wohl anders ausgegangen. Denn wer den Wetterbericht studiert hatte, wusste wer sich zu Besuch angekündigt hatte: Joshua.

So kam es, dass während die ersten schon im Neo neben ihrem Boot standen, andere mit dem Abbauen begonnen. Noch schien ja die Sonne. Als jedoch der Wind immer weiter auffrischte bekam anscheinend auch die Wettfahrtleitung Bedenken (oder hatten Sie Angst um ihre Robotonnen?) und es wurden alle Läufe abgesagt. Eine Entscheidung die sich als sehr richtig erwies als, um Punkt 10:00 Uhr pünktlich zur ersten Startzeit eine mächtige Böe über den Platz ging. Joshua war da.

Fazit: Eine rundum schöne Veranstaltung bei der Marc und Jonas im 505er den 4. Platz belegen konnten. Sebastian im Contender wurde 12.

 

1. Ijspegel-Regatta 2025

16.10.2025 von Hannah Neubaur

Onze prachtige blauwe boot is eindelijk weer in Nederland, dus wat gaan we in oktober doen? Natuurlijk! We varen de Ijspegel Regatta. 

Warte - was ist passiert? 

Na, die AG4 ist von ihrem Mittelmeer-Abenteuer zurück in Scheveningen und die Ijspegel-Serie steht an. Also heißt es wieder: Race Mode ON.

Freitag - Anreisetag in Scheveningen:

Die Crew kommt in Grüppchen in einer Zeitspanne von ca. 20:00 Uhr bis 01:00 Uhr an. Grund dafür: Unterschiedliche Startzeiten, unterschiedliche Startorte, unterschiedlich stark ausgeprägte Pflichtgefühle den Wegweisungen von Google-Maps zu folgen. Hoffentlich navigieren wir den Kurzstrecken Up and Down besser, als den Weg durch das holländische Autobahnen-Labyrinth. Als alle angekommen waren und der erste große Durst gelöscht war, kamen bei der Essensplanerin die ersten Sorgen über den Biervorrat auf - die Windvorhersage hatte sich nun tatsächlich für den Schwachwind entschieden. 

Samstag - Trainingstag: 

Wir alle wissen wie schwierig es ist, nach einem langen Abend aus der Koje zu stiefeln, besonders wenn eher bescheidene Segelbedingungen auf einen warten. Unser Schiffer war aber heldenhaft bereits um halb 8 auf den Beinen, um die 32 Aufbackbrötchen für die hungrige Meute zu backen. Zunehmend mehr Menschen stolperten schon bald, pünktlich zur letzten Fuhre Brötchen, aus der Koje. Nach dem Frühstück wehte uns eine leichte Brise um die Nase, also ablegen und trainieren. Der Wind war besser als erwartet und die Manöver wurden mit jeder weiteren Wiederholung besser. Zwischenzeitlich wurden wir von Seehunden beobachtet, die haben unsere Manöver allerdings eher kritisch beäugt. Vielleicht haben sie auch nur gerätselt, woran man einen Schiffer erkennt. Oder warum die Vorschiffscrew über die Taktik-Crew lacht, die windunschnittig das Cockpit blockiert, während die Taktik-Crew darüber philosophiert, warum die Vorschiffscrew windunschnittig neben den Wanten steht. Naja es ist halt alles ein gegenseitiges Geben und Nehmen… 

Abends wurde noch lecker gekocht und irgendwie war der Tag doch anstrengender als erwartet, weshalb für einen Ijspegel-Trainingstag recht früh schon das Licht im Schiff erloschen war. 

Sonntag - Race Day: 

Obwohl die Crew am Vorabend früh in die Kojen gefallen war, war unser Schiffer schon wieder der erste auf den Beinen. Sein Glück, dass für den Sonntag keine Aufbackbrötchen, sondern bereits geschnittenes Brot zum Frühstück geplant war. Schon hier hat es sich gelohnt zur richtigen Zeit an der „Frühstücks-Startlinie“ zu sein. Wer erst später mit dem Frühstücken startete, konnte sich nämlich nur noch für eine Scheibe Brot mit Salami, Salami oder Salami mit Brie-Rand entscheiden. Gestärkt wurden dann bald die Festmacher losgemacht und abgelegt - Ah neee! Wir haben vergessen das Schiff auszuräumen! Kurzerhand haben wir nochmal das Ablegemanöver pausiert - die Starkwindsegel konnten wir ja am Steg lassen, genauso wie das Dingi und den Anker. Da wir nur noch an den Vorleinen hingen und dem Schiff schon einen kleinen Schub nach vorne gegeben hatten, konnten wir die Schwerlasten nur noch über den seitlichen Fingersteg abladen. Unser Stegnachbar fand die Platzierung der Segel auf dem Fingersteg allerdings nicht so toll, weswegen noch der Transport der halben Segellast in die geparkten Autos erfolgen musste. Als das erledigt war, konnten wir das Ablegemanöver wenigstens schnell zu Ende bringen, denn das mit den Heckleinen und Springs hatten wir ja schon eine Viertel Stunde vorher erledigt. Die Vorleinen-Beauftragten haben wohl noch nie so lange auf das Kommando „Vorleine los“ warten müssen. 

Auf der Regattabahn angekommen, haben wir uns dann am Startschiff eingecheckt, testweise den Spi gezogen und sind dann zu spät zur Startlinie gesegelt. Da gab es dann nur noch Salami, Salami oder Salami mit Brie. Wir sind 3 schöne Läufe gesegelt und alle Manöver haben natürlich ohne größere Fuck-Ups sehr gut funktioniert ;). Selbstverständlich haben wir der Regattaleitung zwischendurch auch mal unter die Arme gegriffen - die Position der einen Lee-Gate-Tonne war einfach nicht so toll und man hilft ja wo man kann. 

In Summe war das erste Ijspegel-Wochenende wirklich schön. Ein bisschen mehr Wind hätte vermutlich nicht geschadet, aber irgendwas ist ja immer. Dafür haben wir vom Herbst keinen Schlag ins Gesicht bekommen und konnten für die vorherrschende Jahreszeit eher leicht bekleidet segeln. 

 

(Bericht Hannah Neubaur)

Maiglöckchenregatta 2025

02.07.2025 von Jan Debeur
Last man standing? Bei der diesjährigen Maiglöckchenregatta sagte die Wettervorhersage sehr viel und sehr böigen Wind bei bewölkten oder regnerischen Bedingungen an. Vielleicht gab es auch deshalb lediglich 10 Meldungen, sieben davon vom ASV. Es hieß also am Samstagmittag Neo anziehen und ab geht’s. Zwei Boote hatten sich im Vorhinein bereits abgemeldet und noch vor geplantem Startbeginn um 13 Uhr hatten wir bereits drei Ausfälle zu verzeichnen. An unseren Booten ist alles heile geblieben aber eines hatte wegen zu schweren Bedingungen aufgegeben und musste letztendlich halb schwimmend, halb am Ufer laufend zum Steg zurückkehren. Zwei weitere, externe Boote gaben auf, weil das eine aufgelaufen war und das andere hatte mit einem abgerissenen Pinnenausleger, einem gerissenen Vorstag und einem ausgerissenen Traveller besonders viel Pech. Beide wurden zu ihrem Heimathafen zurückgeschleppt. Nachdem auch noch das Startboot nicht mit Gewichten befestigt werden konnte, wurde der Start an unseren Stegkopf zurückverlegt. Ein besonders gutes Bild machte dabei unser neues Motorboot Häcksler, welches mit dem Polyvalk nebendran und mit Gewichten auf Grund (da man sie nicht mehr hochbekommen hat) dennoch super an den Steg zurückkam. Auch im weiteren Verlauf war es ein essenzieller Bestandteil der Regatta, um die Tonnen zu legen und für Sicherheit zu garantieren. Als jedoch noch mehr Wind aufkam, wurde mit einem allgemeinen Rückruf abgeblasen. In der Zwischenzeit waren ich und alle anderen kleinen Schwertjollen bereits mehrfach gekentert. Spaß hat es zwar gemacht aber ein wirklicher Regattastart war so kaum möglich. Dennoch war auch der folgende Samstag mit gemeinsamen Grillen auf unserem neuen Gasgrill und etwas entspannterem Segeln auf der Dyas am Nachmittag sehr schön. Am nächsten Tag sollte um 10 Uhr gestartet werden. Als ich um kurz vor 9 an der Hütte ankam, lagen alle noch schlummernd in ihren Betten, sodass im Anschluss nur schnell gefrühstückt wurde, um dann direkt aufs Wasser zu kommen. Bei etwas milderen Bedingungen aber weiterhin noch viel Wind, konnte es dann endlich um kurz nach 10 losgehen. Allerdings waren es aus verschiedenen Gründen dann nur noch drei Boote: Marc M. und Jonas H. auf dem 505er, Tobi R. und Johannes S. auf der Dyas und mich auf dem RS Aero. Galt also einfach nur Last Man standing? Es wirkte am Start so, denn ich kam nur 10 Meter weit bis zur ersten Kenterung. Aber egal, aufrichten und schnell weiter. Die Dyas sah noch recht entspannt aus aber auch der 505er hatte mit den Bedingungen zu kämpfen. Dennoch fuhren wir in der Reihenfolge 505er, Dyas, Aero ins Ziel. Auch beim zweiten Lauf und bei immer stärker werdendem Wind sah die Reihenfolge gleich aus aber nach einigen Kenterungen lag ich deutlich weiter zurück. Eine Kenterung direkt vor der Ziellinie steigerte meine Laune jetzt auch nicht gerade. Nach kurzem Gespräch mit der Regattaleitung mit der Frage, ob ich denn noch genug Energie hätte, startete der letzte Lauf nur noch mit zwei Booten. Trotz schweren Bedingungen machte es weiterhin wirklich viel Spaß und wenn man nur 20 Sekunden nach der Dyas ins Ziel kommt, weiß man auch schnell, dass das wohl ganz gut gewesen sein muss. Erschöpft und mit vielen blauen Flecken grillten wir abschließend noch inklusive Siegerehrung. Turns out: Das Boot, welches jeden Lauf nach Zeit letzter geworden ist, hat nach korrigierten Zeiten insgesamt gewonnen. Dafür gab es auch einen super schönen, neuen Maiglöckchenpokal. Danke Yardstick!! Geschrieben: Jan Debeur